Über mich

» Wie aus Motivation Leidenschaft wurde

Zunächst einmal ein herzliches Willkommen auf “A Stormchasers Diary”. Mein Name ist Björn und ich möchte euch in den folgenden Zeilen ein wenig über mich und mein etwas anderes Hobby erzählen. Ich bin 26 Jahre alt und lebe mit meiner bezaubernden Frau in einem kleinen Örtchen namens Unkelbach im Stadtgebiet Remagen. Seit Januar 2010 bin ich stolzer Papa einer kleinen Tochter und genieße jede Sekunde mit meinen beiden Mädels. Ich bin Rettungssanitäter und studiere zur Zeit Geographie an der Universität Bonn. Einen Großteil meiner Freizeit opfere ich für die Feuerwehr sowie die Ausbildung dessen Nachwuchses.

Kommen wir aber nun wieder zum Thema. Dem Hobby der Sturmjagd gehe ich jetzt seit 2005 intensiv nach, gehöre also schon fast zu den alten Hasen. Schon als kleiner Junge habe ich mir kein Wetterleuchten entgehen lassen. Blitze, Donnergrollen und das pfeifen des Windes haben mich stets, zum Missfallen meiner Mutter, ans Fenster gelockt. Als 1996 dann der berühmte Blockbuster Twister erschien und ich dadurch erstmals von dieser Tätigkeit erfuhr, war mein Interesse geweckt. Dennoch suggerierte ich mit diesem Film, dass dieser Tätigkeit nur in den Staaten nachgegangen wird. Irgendwann sah ich dann eine Reportage über deutsche Wetterbeobachter. Von diesem Zeitpunkt an fieberte ich meinem 18. Geburtstag und dem Erwerb des Führerscheins entgegen. Als beides eintraf begann mein Leben als Sturmjäger.

Meine Ausrüstung belief sich zunächst auf eine kleine Kompaktkamera meines Vaters. Ich kann mir heute kaum vorstellen wie ich damit Blitze fotografieren konnte. Aber es hat funktioniert und so konnte ich am 18. Juli 2005 mein erstes Blitzfoto feiern. Es war zwar nicht der große Wurf, aber ich war trotzdem wahnsinnig stolz. Die ersten Jahre waren insgesamt sehr spannend. Man könnte auch sagen, ich war jung und dumm. Anstatt die Gewitter aus sicherer Entfernung zu beobachten wollte ich immer mitten rein um möglichst spektakuläre Aufnahmen zu machen. Sicherheitsaspekte spielten meist keine Rolle und so musste ich ein paar Erfahrungen machen, die mich mit der Zeit vorsichtigter aggieren ließen.

Heute hat Sicherheit für mich oberste Priorität. Die mit der Zeit gesammelte Erfahrung und die erprobte Ausrüstung ermöglichen mir ein effektives beobachten und dokumentieren. Doch auch trotz der vielen Jahre haben Gewitter in keinster Form den Reiz verloren. Ein schöner Blitz, ein lautes Donnergrollen und dynamische Wolkenstrukturen sorgen bei mir noch immer für Gänsehaut.

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